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Noch bevor die Türen der Frankfurter Börse sich öffneten, lag in der Luft dieses
besondere Gefühl: eine Mischung aus Neugier, Respekt und dem Bewusstsein,
gleich einen Ort zu betreten, an dem sich Geld, Entscheidungen und globale
Entwicklungen in Sekundenbruchteilen bewegen. Der WPU-Kurs „Recht und
Finanzen“ der Gerhart-Hauptmann-Schule stand mitten in Frankfurt – im Zentrum der
internationalen Finanzwelt.
Im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts „Recht und Finanzen“ unternahm die Gruppe
rund um Herrn Künstler eine spannende Exkursion ins Handelsherz der
Mainmetropole. Ziel war es, das Wissen aus dem Unterricht – zum Beispiel über
Wirtschaft und Finanzmärkte – einmal in der Praxis zu sehen und besser zu
verstehen. „Für unsere Schülerinnen und Schüler ist es besonders wertvoll, solche
Orte der Wirtschaft nicht nur auf dem Smartboard zu sehen, sondern real zu
erleben“, betont Herr Künstler.
Vor Ort erhielten die WPU-Schülerinnen und -schüler eine Einführung, wie die Börse
funktioniert und wie dort gehandelt wird. Besonders eindrucksvoll für die
Jugendlichen war der Blick auf das Börsenparkett, wo Händlerinnen und Händler an
vier bis sechs Monitoren arbeiten – ein Blick, den sie bisher nur aus dem Fernsehen
kannten.
Die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler konnten so hautnah den Ort erleben, an
dem tagtäglich Entscheidungen mit weltweiter wirtschaftlicher Wirkung getroffen
werden. Eine Schülerin sagte dazu: „Ich hätte nicht gedacht, dass an der Börse alles
so schnell geht und trotzdem so gut organisiert ist. Jetzt verstehe ich einige
Vorgänge, die im Unterricht behandelt wurden, viel besser.“
Die Exkursion bot viele Anknüpfungspunkte an den Unterricht und regte schon auf
der gemeinsamen Rückfahrt nach Königstädten zu vielen Gesprächen über das
Erlebte an – auch über Chancen und Risiken im Finanzsystem.
Die Gerhart-Hauptmann-Schule bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten und freut
sich auf weitere praxisnahe Projekte, die den Unterricht an der GHS lebendig und
zukunftsorientiert gestalten.





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